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Selbsthilfegruppe für "betroffene Ewachsene"

Selbsthilfegruppe für Betroffene, die von sich wissen, diese Beeinträchtigung zu haben.

Es sollen sich die Menschen angesprochen fühlen, die an sich selbst Hinweise, Eigenarten und die Diagnose einer Autistischen Beeinträchtigung, die dem Kreis der Autismus Spektrum Störungen, wie z. B. dem Asperger Syndrom, zuzuordnen wären und sich gerne mit anderen betroffenen Menschen darüber austauschen möchten. 


In dieser Gruppe soll in ungezwungener Atmosphäre über die Beeinträchtigung von Autistischen Störungen und/oder dem Asperger Syndrom gesprochen und die Möglichkeit geboten werden, sich mit anderen Betroffenen darüber auszutauschen.


Diese Gespräche sollen den Beteiligten helfen, mit den bisher gemachten Erfahrungen und Reaktionen seitens des Umfeldes, der Familie, Freunde und Bekannten, eventuell etwas falsch gemacht zu haben, besser umgehen zu können und bestehende Vorurteile abzubauen.


Es soll aber auch die Möglichkeit gegeben werden, darüber zu sprechen, welche Probleme sich z. B. in der Familie, auf der Arbeitsstelle, mit Ehepartnern oder Freunden durch sein eigenes Verhalten ergeben, wie diese die Beeinträchtigung erleben und damit umgehen.

Über komorbide Erkrankungen wie z. B. Zwangsstörungen, Depression oder der „Krankheitswertung“ gesprochen werden.


Die Auswirkungen der Beeinträchtigung behindern auf vielfältigster Weise die Beziehung zur Umwelt, der Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft und die Fähigkeit zur Eingliederung in die Gesellschaft
 


Treffen der Selbsthilfegruppe "Betroffene" Erwachsene

Jeden vierten Samstag im Monat von 14:00 bis 16:00 Uhr in den Räumen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Friedhofstr. 39, 41236 Mönchengladbach/Rheydt.

Ansprechpartner:

Bernd  Lochstedt

Telefon: 02166-6780924

E-Mail: bernd.lo@arcor.de

 

Sollte bei Ihnen als „Betroffener" mit einer Diagnose ein Interesse an der Teilnahme unserer Selbsthilfegruppe bestehen, sind sie herzlich dazu eingeladen.

Bitte bringen sie zum ersten Treffen ihre von einem Arzt oder Psychologen gestellte, auf Autismus bezogene schriftliche Diagnose oder Verdachtsdiagnose mit da sonst eine Teilnahme an der Gruppe nicht möglich ist.  


Erwachsene Menschen mit einem Verhalten welches man einer  „Autistischen Beeinträchtigung“ zuordnen könnte.

Auch möchten wir Menschen, wie z. B. Elternpaare, Partner/Ehepartner ansprechen, bei deren Kinder oder in der Verwandtschaft die Vermutung oder Diagnose einer Autistische Beeinträchtigung aus dem Kreis der Autismus Spektrum Störungen, wie z. B. dem  Asperger Syndrom vorliegt oder wo vermutlich der Partner/Ehepartner eine Reihe gleicher Symptome aufweist, diese sich aber nicht sicher sind, oder sich nicht trauen, diese Problematik anzusprechen.

Diesen Menschen können wir ggf. Insofern weiterhelfen, in z. B. einem Telefonat oder E-Mail Kontakt beratend über weitere Möglichkeiten wie z. B. „Eigenarten“, „Verhaltensweisen“, „Schwierigkeiten“ bei Betroffenen und Angehörigen und über die Möglichkeit einer Diagnose zu informieren oder ggf. Kontakt  zu ebenfalls solcherart „Betroffener“ zu vermitteln.

Einige mögliche Verhaltensweisen, die auf eine Autistische Beeinträchtigung hinweisen könnte. 


Einige mögliche Verhaltensweisen, die auf eine Autistische Beeinträchtigung hinweisen könnte:

  • verstehen oft die Feinheiten unserer Sprache nicht, Wortwörtliches Verstehen von Redewendungen z. B. sich bei einer Unterhaltung im „Kreise drehen“.

  • Ausgeprägtes Interesse an einem Thema  z. B. Kunst, Elektronik, Musik

  • haben die Tendenz, große Teile alltäglicher Aufgaben „starr“ und routiniert auszuführen, bestehen dabei auf Rituale bzw. immer wiederkehrende Abläufe.

  • Impulsivität, die sich als Ungeduld, Aggressivität, Unverständnis äußern kann.

  • Einzelgänger, hat nur wenige oder keine Freunde, gerät in die Rolle des merkwürdigen Sonderlings.

  • Auffälligkeiten in der Ernährung, Begrenzung auf wenige Lebensmittel, immer gleicher Zubereitung,  immer gleicher Zeit, immer gleiches „Ritual“ usw.

  • sind kaum fähig, bzw. haben kein Interesse, einen  Smalltalk zu führen.

  • die Fähigkeit, die eigenen Gedanken, Gefühle, Wünsche, Absichten und Vorstellungen und diejenigen anderer zu erkennen, zu verstehen und vorherzusagen, kann eingeschränkt sein. (Theory of Mind)

 

Mögliche bisherige Erfahrungen:

  • Stell dich nicht so an, du musst dich nur anstrengen.

  • Ihr habt in eurer Erziehung etwas falsch gemacht.

  • Man wird mit seinen Problemen, Verhalten nicht verstanden.

  • Ich merke, dass ich anders bin, erkenne aber nicht warum oder wieso.

  • Verleugnung, in unserer Familie hat es so eine Beeinträchtigung/Erkrankung nicht gegeben. (betrachtet man die Familie aber etwas genauer, so gibt es fast immer Auffälligkeiten  in Richtung einer Psychischen Beeinträchtigung)

  • Oft Entwicklung einer „Begleiterkrankung“ (Komorbidität) z. B. Depressive Episoden, Zwangserkrankungen usw.


Frau Daniels beschreibt in ihrem Buch sehr zutreffend die gegenseitigen Probleme im Zusammenleben mit einem autistisch beeinträchtigten Partner.

Ich kann dieses Buch nur sehr empfehlen,

es sollte jeder lesen der mit autistisch beeinträchtigten Menschen Kontakt  hat und

oder dieses vermutet.


Diese beiden Bücher möchte ich sehr empfehlen, gewähren sie doch einen Einblick in autistisches Verhalten/Verhaltensweisen und eröffnet sowohl Betroffenen als auch nicht betroffenen die Möglichkeit, voneinander zu lernen.


Frau Dr. Christine Preismann ist selbst betroffen von einer autistischen Beeinträchtigung
und schildert in diesen, ihren Buch, sehr anschaulich die alltäglichen Lebensumstände von derart betroffenen Menschen, wobei sie von Ihrer eigenen Sichtweise und Erfahrung berichtet und es ihr damit gelingt den Alltag sehr zutreffend zu schildern.

 

Dieses Buch sollte jeder der mit dieser Thematik zu tun hat unbedingt gelesen haben.

 
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